AKTUELLES

Über(-) Dinge oder ein Himmel voller Pasta

Eine gegenständliche performative Installation im öffentlichen Raum

 

Sa und So / 20. und 21.02.2021 / 16:00 – 20:00 Uhr
Performance immer zur vollen Stunde (Dauer 20 Min.)
Künstlerhaus, Kulturinformation, Königstraße 93, (gegenüber Bahnhof)

Stellen Sie sich vor, das selbstverständliche Alltagsgut Pasta befreit sich von Tüte und Kochtopf und fängt an, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren, sich als pulsierende Materie bemerkbar zu machen. Haben Nudeln ihren eigenen Humor? Tanzt Pasta besser?

 

Eine performative Installation mit Pasta, projizierten Szenen und Sound aus dem bespielten Bühnenraum der Tafelhalle und ein im Künstlerhaus agierendes geheimnisvolles (Natur-)Wesen weben Sie ein in ein absurd-komisches Spannungsfeld Alltag – Kunstraum – Körper/Pasta.  

 

co>labs macht sich die Allgegenwärtigkeit von Pasta zunutze, um unseren Umgang mit der dinglichen Welt kritisch zu hinterfragen und eine achtsamere Haltung gegenüber unseren Ressourcen zu etablieren.

 

Tanz, Performance (Künstlerhaus): Salome Kehlenbach / Tanz, Performance (Tafelhalle): Juliane Bauer, Rouven Pabst, Salome Kehlenbach
Choreografie, Regie: Beate Höhn / Idee: Katharina Baur / Dramaturgie: Jutta Körner / Raum: Ramona Schmidt / Videoanimation, Projektion: Albert Imhof, Janusch Lorenz / Komposition: Wolfgang Eckert / Kostüm: Daina Kasperowitsch / Licht: Johannes Voltz, Sasa Batnosic / Assistenz: Miriam Sapio /
Film:  Florian Reichart, Albert Imhof, Janusch Lorenz Foto: Ramona Schmidt

 

111 Jahren roßer Titel

Über(-)Dinge oder ein Himmel voller Pasta (online)

ein gegenständliches Tanzprojekt als Film ab 10 Jahren

Fr / 26.02.2021 / 20:00 Filmpremiere

Sa / 27.02.2021 / 10:00 - 23:59 Uhr

So / 28.02.2021 / 10:00 - 23:59 Uhr

Fr / 12.03.2021 / 15:00 - 23:59 Uhr

Sa / 13.03.2021 / 10:00 - 23:59 Uhr

So / 14.03.2021 / 10:00 - 23:59 Uhr

Zugang zum Film-Stream über tafelhalle.de. Das Passwort zum Stream finden Sie auf Ihrem Online-Ticket.

 
Dinge tragen maßgeblich dazu bei, was und wie wir uns fühlen. Manche Dinge in unserem Leben sind so alltäglich, dass sie uns erst auffallen, wenn sie fehlen, nicht funktionieren oder von ihrer gewohnten Weise abweichen, uns irritieren. Co>labs lässt sich auf ein Material des Alltäglichen ein, ein Ding/Objekt, ohne das unser Leben nicht vorstellbar wäre und das nebenbei für Diversität und Interkulturalität steht: Pasta. Hier gilt: Pasta macht Leute! Wir fragen: Was passiert, wenn die anthropozentrische, privilegierte Position des Menschen im Mittelpunkt zu sein, sich in sich selbst lockert und die Möglichkeit zulässt, „Teil“ zu sein? Wie verändert sich unsere äußere, innere und körperliche Haltung in Konfrontation mit der Idee, nicht nur mit Dingen/ Materien/Umgebungen umzugehen, sondern auch von ihnen „umgegangen“ zu werden? Wie lässt sich mit der These leben, dass Menschliches wie auch Nichtmenschliches über eine je eigene Lebendigkeit und Fähigkeit zur Selbstorganisation verfügt? Was, wenn Ihr Stück Pasta, das Sie gerade essen wollen, von der Gabel hüpft und sich selbstständig macht? Was will eine Nudel selbst sein, was kommt aus ihr heraus? Wie fühlen wir uns, wenn wir gleichzeitig weichgekocht werden? Welche Musik hört Pasta? Was ist ihr ureigenstes Sein? Hat Pasta ein Recht darauf, gegessen zu werden? Haben Nudeln ihren eigenen Humor? Tanzt Pasta besser? Wir etablieren eine strenge Grundhaltung dem Dinglichen und unserer Umwelt gegenüber: Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Augenhöhe, Respekt im Spannungsfeld Alltag – Interkulturalität – Körper/Pasta.

 

Tanz, Performance Juliane Bauer, Rouven Pabst, Salome Kehlenbach / Choreografie, Regie Beate Höhn / Idee Katharina Baur / Dramaturgie Jutta Körner / Bühne Ramona Schmidt
Animation, Video Albert Imhof, Janusch Lorenz / Komposition Wolfgang Eckert / Kostüm Daina Kasperowitsch / Licht Johannes Voltz, Sasa Batnozic / Assistenz Miriam Sapio

Film Florian Reichert Foto Sebastian Autenrieth

 

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