„co>labs ist ein Laboratorium, in dem mit Stimme und Körper spannende Erkenntnisse über den Menschen in seinen geistigen Extremsituationen gewonnen werden.“ (Nürnberger Zeitung)

co>labs arbeitet seit einigen Jahren international mit Partnern in Portugal, Österreich, Estland und in der Schweiz. Wesentliche Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum, auch der Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg, haben dazu beigetragen, die anspruchsvollen Tanz/Theaterproduktionen der Gruppe co>labs erfolgreich zu exportieren und gleichzeitig in der Stadt Nürnberg mit dem beständigen Partner Tafelhalle zu verankern.

 

Die beiden Leiter Beate Höhn und Arne Forke arbeiten seit 15 Jahren kontinuierlich in Nürnberg und haben dabei wesentliche Entwicklungen im Tanz/Theaterbereich der Stadt angestoßen und mitbestimmt.

 

Die künstlerische Wertschätzung der co>labs-Inszenierungen liegt in der besonderen Verbindung von Tanz und Schauspiel, in der Zusammenarbeit einer Choreografin und eines Regisseurs (Jurypreis der Bayerischen Theatertage, Auszeichnung als eine der acht innovativsten Theaterarbeiten im deutschsprachigen Raum – Impulsewettbewerb NRW, Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg).

 

„Beide verbindet die Lust, immer wieder nach neuen und ungewöhnlichen ästhetischen Formen zu suchen, diese zu erproben und umzusetzen. Sie sind Grenzgänger auf der Suche nach einer Theatersprache, die den Menschen als Ganzes beansprucht. Mit wechselndem Ensemble, in der Regel international geprägt, gehen Höhn/Forke bei jeder Produktion aufs Neue hohes Risiko ein und scheuen sich nicht, künstlerisch ungewohnte und äußerst schmale Grate zu beschreiten.“ (Prof. Dr. Julia Lehnert, Kulturreferentin Nürnberg)

 

„co>labs recherchiert an Nahtstellen, verschiebt Grenzen zwischen Tanz und Schauspiel. Das herkömmliche Tanztheater gelangt von der Bewegung zur Sprache. co>labs geht vom Text, von Theaterstücken aus. Beate Höhn und Arne Forke misstrauen den Worten, sie zerschlagen die Sprache, um das Leben zu greifen. (…) Jedes Werk hat sein eigenes Klima, seine eigene Motorik.“ (Sabina Dhein, ehemalige Intendantin des Theater Erlangen)

 

Die Ergebnisse, pädagogische und künstlerische Konzepte zu vereinen, wie es co>labs im Augenblick in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen durchführt, wurden 2008, 2009 und 2010 mit dem Preis „Kinder zum Olymp“ (Wettbewerb der Kulturstiftung und der Deutschen Bank Berlin) ausgezeichnet.

co>labs geht es dabei darum, die Gedanken der Kinder vom „Kopf auf die Beine zu stellen“ und auch dem Zuschauer ungewohntes und überraschendes zu präsentieren, so dass die entstehenden Stücke immer künstlerischen Anspruch haben, neben dem pädagogischen Mehrwert.

Beate Höhn erarbeitet im Rahmen von TanzPartner e.V. pro Schuljahr ca. 10 Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Ausschnitte aus diesen Arbeiten werden jeweils im Juli unter TanzPartner Auf die Bühne! in der Tafelhalle gezeigt.

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