GESÄUBERT

 

Ihr Kollege Marc Ravenhill hat das Theater der Sarah Kane treffend charak-terisiert: „ Sie war eine Autorin von hoher Eindrucksfähigkeit, die im Theater Momente großer Schönheit und großer Grausamkeit geschaffen hat; ein Theater, das Furcht und Schrecken und Respekt einflösst, wie Shakespeare, Sophokles oder Racine.“

„Gesäubert“ zeigt die Insassen einer Institution, die von einem Psychiater bzw. Folterer kontrolliert werden. Kane lässt offen, ob es sich tatsächlich um eine psychiatrische Klinik handelt. Jeder Insasse ist in einen anderen verliebt, der Anstaltsleiter treibt mit Mitteln der Manipulation jeden an die Grenzen der Liebe. Das Stück thematisiert die Frage, was das Höchste ist, das ein Liebender dem anderen versprechen kann. Am Ende sind die Insassen verstümmelt und tragen jeweils Gliedmaßen, Haut oder Kleidung des jeweils anderen am Körper.

Die heftig umstrittene, vielfach ausgezeichnete britische Autorin Sarah Kane hat mit „Gesäubert“ ein modernes und „hoffnungslos romantisches“

(S. Kane) Märchen über die Macht der Liebe geschrieben.

 

 

Inszenierung: Arne Forke, Beate Höhn

Bühne: Eva Diamantstein

Kostüme: Susanne Suhr

Licht: Britta Mayer

Projektbetreuung: Katharina Schmiedinger

Schauspieler/ Tänzer:

Grace: Angela Bohrmann

Frau: Brit Rodemund

Carl: Thomas Stang

Graham: Ludger Orlok

Robin: Norbert Mesmer

Rod: Nuran Calis

Tinker: Ercan Karacayli

Fotos: Klaus Gruber

Video: Hans Batz

Gesäubert
Gesäubert
Gesäubert
Gesäubert
Gesäubert
Gesäubert
Gesäubert
Gesäubert

PRESSE

 

Verlorene Seelen

(Kritik/Nürnberger Nachrichten)

 

Rettendes Ufer der Blut-Hölle

(Kritik/Nürnberger Abendzeitung)

 

Metaphern der äußersten Seelennot / Liebe ist ein Elend

(Kritik/Badische Zeitung)

 

Angstbilder der Psyche / Die Hölle machen sich die Menschen selbst

(Kritik/Nürnberger Zeitung)

 

Die grausame Macht der Liebe?

(Kritik/Stadtmagazin Plärrer)

 

Veränderte Wahrnehmung

(Kritik/Zeit zum Sonntag)